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Informationen zu Erkrankungen von Kleintieren

Die am häufigsten übertragene Infektionskrankheit bei Hunden im mitteleuropäischen Raum ist die Borreliose. Die Zahlen der an Borreliose erkrankten Zecken variieren zwischen 30-35%. Eine Behandlung dieser Krankheit mit Antibiotika ist zwar möglich, allerdings sehr langwierig. Ausserdem ist es schwierig durch die Bekämpfung mit Antibiotika alle Borrelien aus dem Organismus zu eliminieren, Rezidive sind daher nach der Behandlung des Hundes möglich. Wir empfehlen deshalb, Ihren Hund mit dem seit 1999 auf dem Markt befindlichen Borreliose-Impfstoff zu schützen. Bei Fragen wenden Sie sich an den Tierarzt Ihres Vertrauens. Wie im Vorjahr ist der Winter auch in diesem Jahr sehr mild, deshalb ist mit einer vermehrten Zeckenpopulation im Sommer zu rechnen. Allein schon aus diesem Grund wäre eine Impfung Ihres Vierbeiners zu empfehlen.

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:: Prävention ist einfacher als Heilen

:: Hoher Schutz

:: Sehr geringe Nebenwirkungsrate

Regelmäßige Kontrollen sorgen für Sicherheit

Bekämpfung von Wurmerkrankungen (Helminthen)

In Europa gibt es viele verschiedene Wurmarten (Helminthen), mit denen sich Hunde und Katzen infizieren können. Abhängig von Alter, Haltungsform, Ernährung und Nutzung von Hund und Katze müssen Diagnostik, Therapie und Prävention entsprechend vorgenommen werden. Durch bestimmte Faktoren kann ein intensiveres Monitoring und/ oder eine häufigere Entwurmung erforderlich sein, während andere ein weniger intensives Vorgehen rechtfertigen können. Folgende Aspekte sollten bei der Erstellung eines Maßnahmeplans berücksichtigt werden:

Alter/ Zucht:
- Hunde- und Katzenwelpen, sowie ältere Tiere tragen ein höheres Risiko an einer Parasiteninfektion zu erkranken und diese zu übertragen, als adulte (erwachsene) Tiere.

- trächtige oder säugende Hündinnen und Katzenmütter können bestimmte Würmer auf die Welpen übertragen oder sich selbst an ihnen infizieren.

Haltungsform/ Nutzung:
Folgend genannte Hunde- und Katzengruppen tragen ein höheres Risiko als einzeln im Haus gehaltene Kleintiere:

- Hunde/ Katzen in Zwingern/ Katzenzuchten oder Tierheimen.

- im Freien lebende oder streunende Katzen oder Hunde.

- Katzen und Hunde, die gemeinsam mit anderen Tieren gehalten werden und Jagdhunde.

Ernährung:
- Hunde und Katzen mit Zugang zu wilden Nagetieren, Mollusken, rohem Fisch und rohem Fleisch, einschließlich Eingeweide/ Kadavern, nicht ausreichend erhitzten oder gefrorerenen Schlachtabfällen usw. tragen ein höheres Risiko als andere Tiere.

Wohnort / Reisen:
- Tiere, die in endemischen Regionen leben oder in solche (vorübergehend) gebracht werden (z.B. Urlaub, Tierpensionen, Hunde- und Katzenausstellungen etc.) tragen ein erhöhtes Risiko, sich mit den in diesen Regionen endemischen Parasiten zu infizieren.

Strategische Bekämpfung:
Wesentliche Maßnahmen bei der Bekämpfung von Wurmbefall bei Hunden und Katzen sind:
- Tierärztlich verordnete Maßnahmen (Diagnostik, Therapie, Prävention) gegen Endoparasitenbefall bei Katze und Hund.

- Hygienemaßnahmen, insbesondere regelmäßiges Entfernen von Hunde- und Katzenkot, um eine Kontamination der Umgebung mit infektiösen Parasitenstadien zu verringern.

- Ernährung mit kommerziellen oder ausreichend erhitzten (10 Min., Kerntemperatur 65 °) oder vorab gefrorenen (1 Wo., -17 bis -20 °), selbst zubereiteten Futtermitteln zur Vermeidung von Infektionen mit Parasiten, die durch rohes Fleisch oder Fisch übertragen werden.

- Vermeidung einer Kontaktaufnahme zu wilden Nagetieren, Kadavern, Schlachtabfällen usw.

- Angebot von frischem Trinkwasser.

Quelle: Gesundheitszentrum für Kleintiere, Tierarzt Tom Kaiser, Passau

 


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